Saxion op pad

Pilots rond het gebruik van de iPad in het onderwijs

iPad in der Sozialpädagogik: Ein Praxisbericht

Im Rahmen von AMM op pad testeten die einbezogenen Studierenden auch den Einsatz des iPads in den Praxisanteilen des Studiums. Hier der Bericht von Christina Arens über ihre Erfahrung mit verschiedenen Apps im Wohnheim für Menschen mit Behinderung:

Zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich diese Apps auch mit meinen kleinen Cousinen, 2 Mädchen( 3 und 7 Jahre) getestet habe. Hier möchte ich anmerken, dass ich es nicht für sinnvoll empfinde, mit Kindern an einem Tablet zu spielen. All die Spiele, die getestet wurden, basieren auf realen Spielen wie Memory oder Vorlese-Geschichten. Die Kinder sind einfach begeistert von der Technik und fragen ständig danach, damit spielen zu dürfen. Für eine kindgerechte Entwicklung finde ich Tablets im Kindesalter als ungeeignet.

Zu meiner Praxis: Ich arbeite in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderungen und habe die Apps mit zwei Bewohnern getestet. Bewohner 1 trägt eine Brille und ist im Vergleich zu den anderen sehr fit, Bewohner 2 kann nicht sprechen und kaum hören. Zudem ist sie stark kurzsichtig.

App “Puzzle: Bauernhof für Kleinkinder”

Diese App ist ein Puzzle. Im ersten Level sind am Rand 3 verschiedene Tiere abgebildet, die man in die passenden Lücken ziehen muss. Danach kommen hochsteigende Luftballons die man platzen lassen kann, um ins zweite Level zu kommen. Hier ist es dann ein Tier, geteilt in drei Teile, was an die richtigen Stellen in der dafür vorgesehene Lücke setzen ist. So geht es immer weiter, der Schwierigkeitsgrad steigt, bleibt aber machbar.

Für Bewohner 1 und 2 war es kein Problem, diese App zu benutzen. Beide kamen gut damit klar. Auch wurde keine Werbung entdeckt, auf die man eventuell drauf gedrückt hätte. Alles in allem eine sehr gute App, auch für die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen.

App “Memory”

Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um Memory. Nach und nach wird das Memory schwerer. Es beginnt mit einen Paar, das zweite Level beinhaltet 2 Paare, usw.

Die Memory-Karten waren für beide Bewohner gut sichtbar, der Schwierigkeitsgrad steigt, aber es ist überschaubar und es überfordert nicht. Oben bzw. Unten wird Werbung eingeblendet, auf die evtl. getippt wird. Jedoch stört sie das Spiel nur geringfügig, da es nicht mitten im Bildschirm erscheint. Wenn man ein Level geschafft hat, gibt es drei Buttons: Menü, Retry und Next. Für Bewohner 1 war es nach einmal erklären verständlich, welchen Button sie drücken muss. Für Bewohner 2 stellte dies schon eine kleine Schwierigkeit dar. Hier konnte sie nur mit Hilfe navigieren und somit ins nächste Level gelangen. Alles in allem eine gute App vom Inhalt her, jedoch müsste man die Navigation noch einfacher gestalten und Werbung sollte keinen Platz in der App finden.

App”  “

Hier geht es darum, Früchte zu slicen. Wenn man mit dem Finger über die Frucht streicht, wird sie geteilt.

Für beide Bewohner war es kein Problem die Früchte zu teilen. Schwierig wurde es, als Bomben dazu kamen. Diese hatten keinen Wert für die Bewohner und wurden auch zerteilt, was das Spielende bedeutete. In der Vollversion aber gibt es einen Modus, der ohne Bomben ist. Auch schwierig war die Menüauswahl, denn schon im Menü muss nicht darauf getippt werden, was man spielen möchte, sondern es muss auch darüber gestrichen werden mit dem Finger.

Es ist gut, dass in dem Spiel keine Werbung eingeblendet wird, auf die man aus Versehen gelangen könnte. Alles in allem wurde das Spiel vom Intellekt her verstanden und für gut empfunden.

App” Animalsound” (Free)

Dies ist eine App, in der verschiedene Szenen (Bauernhof und Wildnis) verschiedene Tiere zeigen. Wenn man diese Tiere antippt, machen sie ihr charakteristisches Geräusch, z.b. Tippt man ein Schaf an, macht es “määäh”.

Bewohner 1 hat sich gut amüsiert mit dieser App und fand es sehr interessant und lustig. Für Bewohner 2 ist diese App ungeeignet, da sie hochgradig schwerhörig ist.

Gut an dieser App ist die kinderleichte Bedienung. Es gibt keine Fallen bzw. Werbung, die Navigation ist kinderleicht. Es gibt lediglich einen “zurück”-Button. Öffnet man die App sind die verschiedenen Szenen als Kleinbild abgebildet, die man antippen kann um in die jeweilige Szene zu kommen. Das war für beide Bewohner kein Problem.

App”Animal Voices Piano”(Free)

Diese App bietet ein Keyboard/Klavier an, auf dem man spielen kann. In der Freeversion gibt es zwei verschiedene Tonarten, zum einen die normale Version, wie sich ein Piano eben anhört, zum anderen einen Frosch, der in der jeweiligen Tonhöhe ein “quak” von sich gibt. Außerdem gibt es die Möglichkeit, ” alle meine Entchen” und ein paar weitere bekannte Lieder, abspielen zu lassen.

Auch diese App wurde von Bewohner 1 als amüsant und lustig empfunden, mit Bewohner 2 habe ich diese App aufgrund ihrer Schwerhörigkeit nicht getestet.

Die Bedienung dieses Spiels ist auch einfach gehalten, wobei man zum Kauf der Vollversion verleitet wird. Viele Buttons weisen auf den Kauf der App hin, um bspw. Die Töne von einer ente zu hören.

Alles in allem ist es aber eine gute App, die auf jeden fall die Stimmung auflockert und Spaß macht.

App ” pushy” 0,89€

Dies ist ein Spiel, das von Pädagogen entwickelt wurde und ich schon als Kind in der Schule gespielt habe. Hierbei geht es darum, verschiedene level zu lösen, um “pushy” in sein Haus zu bringen. Man wird einfach an die verschiedenen Level herangeführt, doch nach und nach erhöht sich der Schwierigkeitsgrad durch Kombination mehrerer Elemente in einem Level. So hat man beispielsweise Kisten aus dem Weg zu schieben, um den Weg ins Haus zu ermöglichen oder aber man hat verschieden farbige Kugeln in die jeweiligen Farblöcher zu befördern. Es gibt noch viele weiterer Elemente, die nach und nach zusammengeführt werden und den Schwierigkeitsgrad erhöhen.

In der Praxis ist es nur für unsere im Vergleich zu den anderen fitteste Person ein geeignetes Spiel. Sie allerdings spielt gerne dieses Spiel, es überfordert sie nicht. Sie hat Spaß daran die Level zu lösen, für sie ist es wie ein Rätsel lösen. Aufgrund ihrer Behinderung ist nach den leichteren Levels aber Schluss. Ich könnte mir dieses Spiel gut für die Arbeit mit Grundschulkindern vorstellen, so habe auch ich damals schon dieses Spiel in der Grundschule an den PCs gespielt. Die Bedienung ist einfach.

App ” fingerpaint”

Diese App ist eine Mal-App, die auf meine Klienten beruhigend wirkt. So kann man nicht typischerweise die Farbe wählen, sondern die Farben werden vorgegeben, ebenso wie die Art der Malweise. Die Farben gehen ineinander über. Meine Klienten haben ihren Finger über das iPad gezogen und bewundert, was sie damit fabriziert haben. Sie haben gestaunt und waren danach sehr ruhig. Auch die Bedienung ist sehr einfach, da man eben auch nicht viele Einstellungen vornehmen kann.

App” Smart Alarm Hd.”( mit einem anderen Bewohner getestet)

Diese App habe ich mir eigentlich geholt, weil sie mal die App des Tages war. Mit dieser App kann man seinen Schlaf kontrollieren, wann man leicht und wann man tief schläft, wann man träumt. Ebenso kann man aufzeichnen, ob man schnarcht oder redet im Schlaf. Diese App beinhaltet ” Weck-musik” ebenso wie Entspannungsmusik: Vogelgezwitscher, Strand und Möwen, Meeresrauschen, etc. Da ein Bewohner sehr unausgeglichen war und sich nicht abreagieren konnte, habe ich ihn auf sein Zimmer begleitet, ihm gesagt, er solle sich aufs Bett legen und einfach nur zuhören. Ich habe dementsprechend Vogelgezwitscher angemacht und es eine halbe Stunde laufen lassen. Dies habe ich über Wochen immer wieder wiederholt, gerade auch, weil dieser Bewohner immerzu nach den “Vögeln” fragt. Es wirkt beruhigend auf ihn und er ist nicht mehr so sehr mit sich selbst und seinen Gedanken beschäftigt.

Over Lutz Siemer

Education, Research & Development in Social Work & IT After working as an alternative practitioner and psychotherapist in private practice for nearly ten years I stepped over to higher education in 2005. At Saxion University of Applied Sciences I lecture and do research and development in the area of Social Work, Psychology and IT. Currently I'm focussing on merging mobile technology and social work.

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Dit bericht was geplaatst op 27 oktober 2013 door in AMM op pad en getagd als , , , .

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