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Die Profi-App für Sozialpädagogen und Sozialarbeiter – iClients

Ein Review von Lena Jeurink, Sarah Quaing, Tabea Neerken und Xenia Boronin.

iClients

iClientsiClients ist eine Sammlung englischsprachiger Apps für die klinische Sozialarbeit. Es gibt eine Art Vollversion –

iClients: Office Suite (35,99€) – die folgende Module versammelt:

  • Client Records
  • Client Narratives
  • Session Tools
  • Client Service Note
  • Assessment and Screeners
  • Treatment Planning

Die folgenden Module, die einzeln zum Preis von je 13,99€ erhältlich sind, wurden genauer ausprobiert:

1. iClients Toolbox (enthält die Module Client Records und Session Tools)

2. iClients Quick Notes

3. iClients Sessions

4. iClients Assessmments and Planning

1. iClients – Toolbox

(Lena Jeurink)

1. Clients

Klickt man in der App auf die Kategorie „Clients“, so verlangt die App ein Passwort sowie einen Benutzernamen einzugeben, um die Klientendaten zu sichern. Anschließend öffnet sich erneut ein Menü mit allgemein den selben Kategorien wie im Hauptmenü (außer die Funktion clients). Im neuen Menü können dann die Klientendaten verfasst, geändert oder einfach eingesehen werden.

Funktionen:

In der Funktion „Client Service Note“ hat man die Möglichkeit Daten des Klienten in Bezug auf eine Intervention einzutragen. Hierbei können formelle Daten wie Name, Nummer etc. angegeben werden, aber auch die konkrete Interventionsbeschreibung und ihre Effektivität. Auch eine Zeile für Unterschrift und Datum ist vorhanden, so dass die Vorlage komplett ausgefüllt werden kann. In der Funktion selber gibt es eine ausführliche Beschreibung der Buttons und Unterfunktionen wie z.B dem Exportieren, wenn man auf „Read Prior to First Use“ klickt. Klickt man beispielsweise auf „Export“ so öffnet die App das Dokument im Mailprogramm, sodass dieses schnell verschickt werden kann. Diese Funktion würde sich in unserem jetzigen Interventionsbericht bewähren, da man dort kurz und knapp alle wichtigen Fakten der Durchführung notieren kann. Die Datei könnte dann ergänzend in den Anhang des Berichts.

Die Kategorie „Client Records“ ermöglicht dem Nutzer konkretere Daten über den Klienten festzuhalten: Hierzu zählen Wohnangaben sowie Diagnosen von Ärzten und Aufenthalte in unterschiedlichen Einrichtungen. Auch Medikamente und sonstige Dinge können in dem Dokument festgehalten werden. Über den Button „add a client task“ greift die App auf den Kalender zu und es können Termine eingetragen werden. Diese Funktionen sind allgemein sehr leicht zu bedienen und das Dokument bietet eine gute Übersicht über die Daten des Klienten. Zusätzlich dazu können über den Dokumenten Button neue Dateien hochgeladen werden. Diese Funktion erwies sich bei mir jedoch schwierig da sich nichts tat. Diese Funktion erinnert mich an die Karteifunktion beim Arzt. In einer guten Übersicht bietet mir die App hier Einblicke in grundlegende Fakten bezüglich meiner Klienten. Das empfinde ich als sehr hilfreich. Die App könnte ich mir sehr nützlich im Bereich der Arbeit in einer Psychiatrie vorstellen, da dort schnell alle wichtigen medizinischen sowie allgemeine Daten zusammengefasst werden können.

Client Narrative

Diese Kategorie habe ich nicht verstanden. Die Beschreibung in den Tutorials erwies sich mir als nicht hilfreich und ich wusste nicht was ich mit dieser Funktion anfangen soll.

Tutorials

In den Tutorials ist die App allgemein sehr gut beschrieben, allerdings benötigt es etwas Zeit sie zu verstehen, da die komplette App auf Englisch verfasst ist.

Note Setting

Hier können Name und Bild für das Dokument der Intervention festgelegt werden (siehe Client Service Note). Hier ist mir allerdings unklar, ob ein Bild hier notwendig ist. Sinnvoll wäre es in meinem Fall für die Universität in dem Sinne, dass ich wie bei jetzigen Interventionsbericht ein Foto der Intervention bzw. des Materials/Produkts mache. Das wäre dann für den Bericht sehr anschaulich. Ob diese Funktion allerdings allgemein von Bedeutung ist bezweifle ich.

2. Client Service Note

Enthält dieselben Funktionen wie innerhalb der Funktion „Clients“.

3. Session Tools & Ressources

Diese Funktion ist sehr praktisch, da sie nützliche Inhalte enthält wie z.B. eine Kartenfunktion, eine Aufnahmefunktion (verknüpft sich mit der Kamera) sowie einem Timer. Diese Inhalte finde ich sehr nützlich, da man beim Laden der App alles auf einmal hat: Man kann Zeit stoppen bei einer Konzentrationsübung oder Ähnlichem mit einem Klienten oder ein Gespräch aufzeichnen und hat alles innerhalb einer App. Für meine jetzige Praktikumsstelle ist mir diese Funktion vielleicht noch nicht so nützlich, aber im späteren Berufsleben stelle ich mir das ganz praktisch vor. Auch Fragebögen bezüglich Suizid etc. sind in dieser Funktion enthalten, anhand derer man Klienten „überprüfen“ kann. In wie weit diese Nützlich sind kann ich leider nicht beurteilen, da mir die Kriterien nicht bekannt sind.

ALLGEMEIN:

Allgemein finde ich die App ganz praktisch, allerdings ist sie auf Englisch, sodass man viel Zeit investieren muss, um die Funktionen zu verstehen. Auch der Preis von 13,99 Euro ist nicht unbedingt günstig. Für jemanden, der mit beiden Beinen im Berufsleben steckt und für den sich derartige Funktionen bewähren, empfehle ich diese App, da sie sehr praktisch zu sein scheint. Für mich als Praktikantin ist diese App zur Zeit noch nichts.

2. iClients Quick Notes

(Sarah Quaing)

Dies ist eine App um Notizen bezüglich Klienten und ihrer Tätigkeiten zu machen. Das Hauptmenü gliedert sich in folgende Unterpunkte:

  • SOAP-Format
  • DA(R)P-Format
  • BASIC SID Format
  • Gillman HIPPA

Bei diesen vier Auswahlmöglichkeiten handelt es sich um verschiedene Formulare.

SOAP steht für Subjective, Objective, Assessment, Plan. Zuerst werden oben im Dokument die Daten des Klienten eingetragen und die Zeit für die jeweilige Aktivität. Danach folgen die Ziele, die man mit einer bestimmten Tätigkeit erreichen will. Danach beschreibt man die Intervention und am Ende dann den Effekt.

DA(R)P steht für Data, Assessment, Plan. Auch hier werden zunächst die Daten des Klienten eingegeben und danach die Ziele. Der Rest des Formulars dient zur detaillierten Beschreibung des Klienten oder der Tätigkeit (es gibt keine genauen Vorgaben).

Das BASIC SID Formular bedeutet Behaviour, Affect, Sensation, Imagery, Cognitive, Spiritual (and Religious), Interpersonal, Drug. Neben den wieder auftauchenden Feldern für persönliche Daten kann man hier eine Intervention in einzelne Schritte aufteilen und genau beschreiben und sich einen Überblick über den gesamten Klienten machen.

Das letzte Formular ist das Gillman HIPPA Formular. Peter B. Gillman ist ein Psychotherapeut, der sich unter anderem damit beschäftigt hat, wie man klinische Befunde festhalten und dokumentieren kann. Dabei geht es darum, dass man zunächst erneut die allgemeinen Daten des Klienten festhält. Danach werden die Ziele der Behandlung und die Art und Weise aufgeschrieben. Wichtig ist außerdem die Häufigkeit der Behandlung. Darauf folgen Notizen über die Kontrolle der Medikamenteneinnahme. Zum Schluss werden die Ergebnisse von klinischen Tests und eine Zusammenfassung der Symptome dokumentiert.

Die App eignet sich also sehr gut, um einzelne Schritte einer Behandlung inklusiver aller Rahmenbedingungen festzuhalten.

Außerdem gibt es zu jedem Formular eine “Gebrauchsanweisung”.

Meiner Meinung nach kann man die App im Studium nicht unbedingt gebrauchen. Ich erlebe es in meiner Praxis auch so, dass alles noch auf Papier festgehalten wird, weil die Daten dann nicht, z.B. durch technische Probleme, verloren gehen können. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass moderne und große Einrichtungen diese App verwenden könnten, da manchmal auch die Zeit fehlt, um die Akten zu suchen und neue Notizen hinzu zu fügen. In dem Fall bietet sich die schnelle Dokumentation mit der App an.

3. iClients Session

(Tabea Neerken)

Die App hilft bei der Durchführung von Interventionen/Behandlungen. Die sind von der Art her

  1. wie Fantasiereisen (guided imagery) oder
  2. zur positiven Bekräftigung (positive affirmation).

Es gibt verschiedene 12 Paletten und innerhalb dieser Paletten kann man jeweils zwischen vier verschiedenen Sounds (Hintergrundmusiken) und vier verschiedenen Scripts (Texten) wählen. Die Sounds sind beispielsweise: Meditation, Meeresrauschen, Naturgeräusche usw. Die Lautstärke kann man direkt in der App regeln und es gibt einen kleinen Balken, der anzeigt, wie lange die Musik noch läuft. Und die Scripts z.B. Monologe wie „Ich kann das, ich bin ehrgeizig, ich bin stark…“, die man dann laut sagen soll (positive affirmation) oder Geschichten in Form von Traumreisen. (guided imagery). Also die Scripts haben jeweils verschiedene Anwendungen. Die Scripts sind so geschrieben, dass sie den zu Behandelnden direkt ansprechen. Also er kann es im Prinzip alleine machen. Es gibt zu jedem Script eine genaue Anleitung, wie es gemacht werden soll. Scripts und Sounds sind jeweils abgestimmt auf die verschiedenen Paletten, die jeweils fokussiert sind auf folgende Themen:

  1. Generell Relaxation – allgemeine Entspannung
  2. Anxiety and panic – Angst und Panik
  3. Anger management – Aggressionsbewältigung
  4. Acceptance and forgiveness – Akzeptanz und Verzeihung (?)
  5. Grief and loss – Trauer und Verlust
  6. Self Esteem – Selbstwertgefühl/ Selbstachtung
  7. Addiction and recovery – Sucht/Abhängigkeit und Besserung
  8. Health und well-being – Gesundheit und Wohlergehen
  9. Variety of Topics – Themenvielfalt
  10. Variety of Topics – Themenvielfalt
  11. Variety of Topics – Themenvielfalt
  12. Variety of Topics – Themenvielfalt

Die App ist eigentlich echt cool. Kann man gut gebrauchen in der Praxis. Für jede Fallgruppe, ist „etwas dabei“.

4. iClients Assessment and Planning

(Xenia Boronin):

Mit der App kann man verschiedene Personaldaten über seinen Klienten speichern und einen Behandlungsplan aufstellen. Man kann die Sitzungen bzw. die Interventionen notieren und seine Ziele immer wieder vervollständigen und dazu gibt es verschiedene Vorlagen:

  • Person Centered-Plan
  • MH Treatment Plan
  • Diagnostic Impressions
  • Crisis Planning
  • Problem Thinking Worksheet
  • One Page Profile
  • Safety Contract
  • Strenghts
  • Needs Worksheet

Die App hilft dem Sozialpädagogen seine Tätigkeiten zu strukturieren. Da diese App auf Englisch ist, muss man gute Englischkenntnisse haben und damit arbeiten zu können. Die App ist weiter zu empfehlen, allerdings nur, wenn man keine persönlichen Behandlungspläne erstellt, sondern für jeden Klienten die selbe Vorlage anwendet.

Advertenties

Over Lutz Siemer

Education, Research & Development in Social Work & IT After working as an alternative practitioner and psychotherapist in private practice for nearly ten years I stepped over to higher education in 2005. At Saxion University of Applied Sciences I lecture and do research and development in the area of Social Work, Psychology and IT. Currently I'm focussing on merging mobile technology and social work.

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Dit bericht was geplaatst op 27 december 2013 door in AMM op pad en getagd als , , , .

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